
Die „Gretchenfrage“ des Investierens: Nutzt man lieber aktiv gemanagte Strategien oder wählt hingegen günstige ETFs? Hier erfährst du, wo die jeweiligen Vor – und Nachteile liegen. So weißt du über die vielen Missverständnisse bzgl. dieser Fragestellung Bescheid & kannst für dich die richtige Entscheidung treffen.
Eine hitzige Debatte
Wer den mutigen – aber alternativlosen – Schritt geht und das Geld vom Bankkonto weg endlich investieren möchte steht gleich vor dem nächsten Problem: Wo investiere ich den nun genau? Am Markt gibt es tausende Möglichkeiten und unzählige Strategien, welche alle durch cleveres Marketing attraktiv wirken. Doch alle Strategien könne mehr oder weniger in zwei Lager aufgeteilt werden:
- Aktives Investieren: Hier versucht man selbst oder ein Fondsmanager, durch geschickte Auswahl einzelner Aktien eine außergewöhnliche Rendite zu erzielen.
- Passives Investieren: Der Anleger investiert in eine breite Palette aus Aktien ohne diese einzeln zu selektieren. Dadurch erhält er die Marktrendite, den Durchschnitt aller Aktien.
Während noch vor 10 Jahren passive Anlagestrategien & ETFs öffentlich kaum eine Rolle spielten, so sind sie heute in aller Munde und eine ernsthafte Konkurrenz für alle Vertreter des aktiven Investierens. Zusätzliche gehen beide Lager häufig recht ruppig mit dem jeweils anderen Lager um und haben unterschiedliche Argumente. Höchste Zeit, einen objektiven Blick auf die Thematik zu werfen! In diesem Beitrag erfährst du alles über den Hintergrund der beiden Investment-Ansätze, die Datenlage und wie du für dich die richtige Entscheidung treffen kannst.
Funktionsweise & Hintergrund
Sehr häufig entstehen Missverständnisse darüber, was denn jetzt „aktiv“ und was „passiv“ ist. Damit eine sinnvolle Diskussion & Bewertung möglich wird, folgt als Erstes ein Klarstellung der beiden Begriffe:
Aktives Investieren
Ein aktiver Anleger sucht gezielt nach Aktien, welche er als „besser“ einstuft als andere. Häufig handelt es sich dabei um renditestärkere Aktien, eine höhere Sicherheit kann jedoch auch das Ziel sein. Der aktive Anleger legt dabei verschiedene Kriterien fest, welche für ihn persönlich die „besseren“ Aktien auszeichnen. Nach diesen Kriterien bewertet er dann die verfügbaren Aktien, sortiert die unpassenden aus und holt sich die attraktiven Titel ins Portfolio. Dieser Prozess ist fortlaufend, Aktien im Portfolio werden also auch regelmäßig wieder ausgewechselt. Primäres Ziel des aktiven Anlegers ist es natürlich, den passiven Anleger zu schlagen. Denn nur dann hat sich der Aufwand gelohnt oder höhere Gebühren lassen sich rechtfertigen. Daher nutzen viele aktive Fonds eine passive „Benchmark“, die dann überschritten werden soll.
Passives Investieren
Der Begriff „passives Investieren“ ist etwas irreführend ist. Auch ein „passiver“ Anleger wählt aktiv & bewusst ein Investment aus, macht sich Gedanken über die regionale Aufteilung des Portfolios und muss ab und zu das Portfolio anpassen. Es sind also trotzdem viele aktive Entscheidungen nötig. Jedoch: Ein echter „passiver“ Anleger agiert prognosefrei. Es findet keine Antizipation der Zukunft statt, stattdessen werden alle Länder & Aktien erstmal als gleichwertig eingestuft. Fragen wie „Werden KI-Aktien dominieren?“ oder „Ergeben sich nicht jetzt in China Chancen?“ beantwortet ein passiver Anleger mit einem klaren „Ich weiß es nicht, aber ich habe es im Portfolio“. Um es kurz zu machen: Der passive Anleger sucht nicht die Nadel im Heuhaufen, sondern kauft den gesamten Heuhaufen inkl. Nadel.
Was ist denn nun besser? Bevor wir im nächsten Kapital auf die Datenlage schauen, zwei kurze Metaphern & Gedankenexperimente:
- A) Der Aktienmarkt ist wie Schach: Wer mehr trainiert und sich spezielle Züge zurechtlegt (also aktiv vorgeht), wird den Durchschnittsbürger in Grund & Boden spielen. Ich persönlich spiele selbst gerne Schach und kann das bestätigen: Personen, welche selten spielen, erkennen (logischerweise) bestimmte Muster nicht und verlieren innerhalb kürzester Zeit. Ähnlich geht es mir in anderen Bereichen, wo ich untrainiert bin: Ein Dart-Profi wird wohl sogar mit einem einzigen Dart mehr Punkte werfen als ich mit allen dreien. Falls der Aktienmarkt also wie Schach oder Dart funktioniert, ist aktives Investieren besser.
- B) Der Aktienmarkt ist wie Mensch-Ärgere-Dich-Nicht: Bei diesem bekannten Würfelspiel ist Training hoffnungslos. Der Würfel macht was er will – im Durschnitt kommt man 3,5 Felder voran (Die Mitte zwischen 1 und 6). Mal läuft es besser, mal schlechter, im Schnitt aber immer gleich. „Profi-Würfler“ existieren nicht und würden wohl eher ausgelacht werden. In diesem Szenario ist der passive Ansatz besser, da die Ergebnisse nicht durch eigene Handlungen beeinflussbar sind.
Welche Metapher nun den Aktienmarkt besser wiedergibt und damit das Rennen entscheidet, erfährst du direkt im nächsten Abschnitt.
Die aktuelle Datenlage
Mittlerweile gibt es sehr viel wissenschaftliche Forschung zu der Thematik und unzählige Studien haben bereits die verschiedensten Varianten untersucht. Da viele akademische Studien recht sperrig formuliert & dutzende Seiten lang sind, erspare ich dir diese Papierschlacht. Falls du dennoch tiefer eintauchen willst, kannst du die Studien z.B. über Google Scholar aufrufen: Active vs passive management – Google Scholar
Um es etwas anschaulicher zu machen, nutze ich daher die Daten von SPIVA (Standard & Poor’s Indices Versus Active). Dort werden seit über 20 Jahren Daten zum Thema Aktiv vs Passiv gesammelt und unzählige Fonds unter die Lupe genommen
Blicken wir zunächst auf das langfristige Gesamtbild, bzw. auf Amerika (dort sind die meisten Aktienfonds aufgelegt): Nach einem Zeitraum von 15 Jahren liegen ca. 90% der aktiven Fonds hinter der passiven Benchmark. Das ist ein sehr deutliches Ergebnis & erstmal eine bittere Pille für das Lager der aktiven Anleger.
Die Daten für die anderen Regionen liegen ebenfalls auf einem ähnlichen Niveau. Falls du genau nachschauen möchtest, findest du HIER den Link.
Jedoch gibt es viele unterschiedliche Kategorien aktiver Aktienfonds, manche investieren z.B. in Small Caps, also kleinere Unternehmen. Schneiden hier aktive Anleger vielleicht besser ab?
Klare Antwort: Nein. Die Quote der „Underperformance“ auf 15 Jahre hält sich über alle Kategorien hinweg bei um die 90%. Auffällig ist dazu auch folgendes: Je nach länger der Betrachtungszeitraum, desto weniger aktive Fonds liegen vor ihrer passiven Benchmark. Dabei sind auch die Daten für kürzere Zeitraum wie 3 oder 5 Jahre schon recht deutlich. In vielen Fondskategorien liegen schon über 80% der aktiven Fonds hinten.
SPVIA aktualisiert nicht nur die Daten regelmäßig, sondern veröffentlicht auch einen jährlichen Report. Wer tiefer eintauchen möchte, findet diesen ebenfalls über den Link im oberen Abschnitt.
Aber: Kann man denn nicht einfach die besten aktiven Fonds "rauspicken"?
Dieser Einwand ist wohl der einzige, der diesen Zahlen entgegen zu stellen ist. Zusätzlich ist es auch jenes Argument, welches viele Fondsmanager selbst bringen. Denn diese kennen die Zahlen natürlich selbst und wissen über die Schwierigkeit einer langfristigen Überrendite bestens Bescheid. Daher klingt es auch nur logisch, die „Loserfonds“ links liegen zu lassen und stattdessen einfach auf die „Premiumfonds“ zu setzen. Ein vergleichbares Vorgehen findet man bei der Fußball-WM: 90% der Teams haben wohl keine realistische Chance auf den Titel, den Pokal holt fast immer jemand aus dem Favoritenkreis.
Ist also bei den aktiven Fonds ähnlich wie im Fußball möglich, im Vorhinein zwischen Argentinien (amtierender Weltmeister) und den Fidschi-Inseln (sorry Fidschi, nicht persönlich gemeint) zu unterscheiden?
Leider nein – zumindest nicht zuverlässig genug. Über die letzten Jahrzehnte wurden auch zu diesem Thema unzählige Studien & Versuche angelegt, irgendwie die „richtigen“ aktiven Fonds zu isolieren. Das gelang nicht wirklich – auch Fonds die bereits 10 Jahre den Markt erfolgreich schlugen, konnten für die folgenden Perioden wieder schlechtere Ergebnisse erzielen. Sehr einfach gesagt, ist es wie bei dem bereits erwähnten Würfel: Bloß weil jemand 5 x eine 6 hintereinander gewürfelt hat, ist die Wahrscheinlichkeit für eine 6 im nächsten Wurf die gleiche wie immer – nur 1/6 oder ca. 17%.
Ein sehr anschauliches Beispiel für die Schwierigkeit „Premiumfonds“ im Voraus zu identifizieren, liefert die berühmte Wette zwischen Warren Buffett und Ted Seides. Buffett wettete, das ein passiver S&P 500 Indexfonds besser laufen würde als ein Portfolio aus 5 selektierten aktiven Hedgefonds. Seides, selbst Manager einer exklusiven Investmentgesellschaft, wettete dagegen. Er schaffe es, die 5 „richtigen“ Fonds zu identifizieren und würde damit besser fahren.
Wetteinsatz: 1.000.000 $, der Gewinner würde diese Summe spenden
Los ging die Wette im Jahr 2008, also mitten in der Finanzkrise und endete 10 Jahre später Ende 2017.
Das Ergebnis könnte nicht deutlicher ausfallen und überraschte selbst Buffett in seiner Einseitigkeit: Der passive Fonds erzielte 8,5% jährliche Rendite im Schnitt, Seides`aktives Portfolio jedoch nur 3,3%. Selbst der beste Fonds der vermeintlichen Premium-Auswahl lag mit 6,5% noch hinter dem passiven Fonds. Buffett erhielt also seine Million und verdoppelte diese sogar: Während der Wette legte er die Summe in Aktien seiner eigenen Firma Berkshire Hathaway an – während der Wettzeit wuchs das Geld auf 2,2 Millionen an. Gespendet wurde schließlich an Girls Inc. of Omaha, eine Einrichtung, die Programme zur Förderung von Mädchen und jungen Frauen anbietet. Auch Seides zeigte sich nach der Wette fair & einsichtig: „Ich habe verloren. Er hat recht: Hedgefonds-Gebühren sind hoch, und seine Argumentation ist überzeugend. Gebühren sind beim Investieren unzweifelhaft entscheidend.“
Zwischenfazit: So funktioniert der Aktienmarkt wirklich
Kommen wir auf die Frage von weiter oben zurück: Ist der Aktienmarkt nun eher wie Schach oder wie Mensch-Ärgere-Dich-Nicht? Ursprünglich ähnelte er eher dem Schachspiel – wer sich anstrengt & Wissen hat, kann die „richtigen“ Aktien finden. Jedoch gibt es tausende Spieler am Markt und jeder davon setzt seine Anstrengung & sein Wissen gleichzeitig ein. Dieser Umstand führt zur sogenannten Informationseffizienz der Aktienmärkte: Relevante Informationen über eine jeweilige Aktie / das Unternehmen werden von den aktiven Anlegern erkannt und durch deren Handeln in den aktuellen Aktienkurs eingepreist. Ein sehr gutes, einfaches Beispiel für diesen Mechanismus ist der Goldpreis: Jeder Mensch weiß, dass die Goldmengen begrenzt sind – daher ist diese Information längst im Goldpreis enthalten und sorgt nicht dafür, dass der Goldpreis steigt. Wenn dir also das nächste Mal jemand empfiehlt Gold zu kaufen „weil Gold begrenzt ist“, dann kannst du dir des geringen Investmentwissens dieser Person sicher sein.
Deshalb: Das Verhalten der aktiven Anleger selbst sorgt ironischerweise dafür, dass der Erfolg der eigenen Strategie eingeschränkt wird. Auch wenn die Informationseffizient nie 100% perfekt ist – sie ist hoch genug, damit 90% der aktiven Anleger langfristig scheitern und sich zusätzlich keiner der übrigen 10% Outperformer im Voraus wirklich zuverlässig identifizieren lässt.
Wo aktive Fonds trotzdem Mehrwerte bringen
Meiner Meinung nach gibt es trotzdem zwei Anwendungsgebiete, bei denen aktive Fonds durchaus vorteilhaft sein können. Aus diesem Grund befinden sich in einigen meiner Kundenportfolios nicht nur passive ETFs, sondern auch deren aktive Begleiter.
A) Nachhaltiges Investieren
Auch wenn es mittlerweile sehr gute nachhaltige ETFs gibt – wer wirklich 100% nachhaltig anlegen möchte und nur bestimmte Branchen im Portfolio haben will, der kommt an aktiven Lösungen nicht vorbei. Diese sogenannten Impact-Fonds investieren dabei gezielt in eine spezifische Auswahl nachhaltiger Aktien, welche häufig auch einem bestimmten Thema (z.B. Kreislaufwirtschaft, Vegane Ernährung) zugeordnet sind. Wer die höheren Kosten aktiver Fonds geschickt eindämmt (mehr dazu später), kann auch mit diesen Impact-Fonds stolze Renditen erzielen: Viele dieser Fonds lieferten über die letzten 10 Jahre ähnlich hohe Renditen wie passive Strategien.
B) Defensive Anleihenfonds
Anleihenfonds dienen im eigenen Portfolio zur Risikoreduktion und tragen zur schnelleren Erholung eines Portfolios im Krisenfall bei. Dabei sollten die Anleihen möglichst stabil sein und in Krisen nicht einbrechen. Viele passive Anleihenfonds haben die Eigenschaft, sehr starr & unflexibel zu sein – das zeigte sich besonders während der Zinserhöhung um Jahr 2022 in Form von heftigen Verlusten. Aktive Strategien sind hier flexibler & reaktionsfreudiger, was das Risiko erheblich begrenzen kann. Das schafft ein höheres Maß an Planungssicherheit und Vertrauen für meine Kunden.
Wie aktive Fonds Berater reich machen
Der Nr. 1 Grund, weswegen aktive Fonds (außerhalb von den gerade beschriebenen Anwendungsgebieten) nach wie vor häufiger von Finanzberatern empfohlen werden als passive ETFs, ist sehr einfach: Geld.
So sieht die Vergütung aktiver Fonds für den Berater aus:
- 5% Ausgabeaufschlag auf alle Einzahlungen des Kunden
- 0,5-1% jährliche Bestandsprovision auf den Depotwert
- Selten, aber möglich: Zusätzlich 1% Servicegebühr auf den Depotwert
Selbst ein kleiner Kunde mit 5.000€ Einmalanlage und 100€ Sparplan über 10 Jahre generiert dabei über die Laufzeit ca. 2.300€ an Einnahmen – ab dem 10. Jahr über 300€ pro Jahr und steigend. Und das ist nur ein kleiner Kunde, viele Kollegen betreuen über die Zeit mehrere Millionen an Anlagevolumen im Kundenbestand.
Dabei würde ich vielen Kollegen keine Gier unterstellen – sondern einfach eine gewisse Bequemlichkeit. Man hat seit Jahren oder Jahrzehnten gewisse Einnahmen und auf diese möchte man nicht verzichten. Da die Portfolios der Kunden im Plus und diese erstmal zufrieden sind, gibt es auch keine Dringlichkeit zu einer Anpassung. Das ist grundsätzlich verständlich, aber eben suboptimal für die Kunden.
Zusätzlich können aktive Fonds clever in der eigenen Vertriebsrhetorik eingesetzt werden: Verfügt ein potenzieller Kunden schon über ETFs, so kann die eigene Dienstleistung als Berater mit höheren Renditen durch „Profi-Manager“ gerechtfertigt werden. Das zielt bei überraschend vielen Kunden – objektiv betrachtet ist dieses Argument natürlich dünn. Die „richtigen“ Aktiven Fonds sind wie schon gezeigt nicht zuverlässig identifizierbar.
Praxistipp – So kannst du auch bei aktiven Fonds große Teile der Gebühren umgehen:
- Nutze einen Berater, welcher auf Ausgabeaufschläge verzichtet
- Spreche den Berater auf „Institutionelle Tranchen“ an. Das sind relativ günstige aktive Fonds, bei denen keine Bestandsprovision in die Gebühren einkalkuliert ist.
- Bezahle den Berater direkt über eine jährliche Servicegebühr oder ein Pauschalhonorar – nicht über erhöhte Fonds-Provisionen
Damit sind die Gebühren eines aktiven Fonds zwar immer noch höher als die eines ETFs, aber wesentlich erträglicher.
Fazit
Was bedeutet all das jetzt konkret für die eigene Investmentpraxis? Meiner Meinung nach lassen sich dadurch folgende, klare Schlussfolgerungen ziehen:
- Der kritische, aktienbasierte Teil des Vermögensaufbaus für z.B. die Rente oder ein Haus liegt am besten in einem passiven ETF-Portfolio.
- Falls ein hohes Maß an Nachhaltigkeit gewünscht ist, sind aktive Fonds die bessere Wahl.
- Risikoarme Elemente des Portfolios (Anleihen) können ebenfalls in aktiven Fonds investiert werden.
- Wer bewusst hohe Risiken möchte oder spekulieren will, kann ebenfalls aktive Fonds verwenden. Man sollte sich aber bewusst sein, dass diese Spekulation mit großer Wahrscheinlichkeit scheitert.
- Sämtliche aktive Fonds sollten Institutionelle Tranchen & frei von Ausgabeaufschlägen sein.
Letztendlich haben beide Fondsarten ihre Daseinsberechtigung – gerade aktive Fonds sollten jedoch stets mit Bedacht und nur an der richtigen Stelle eingesetzt werden.
Möchtest du mit dem Investieren loslegen oder dein bestehendes Portfolio checken lassen? Dann buche dir HIER gerne einen Termin.

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